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Wie viel ist genug?

Wuss­test du, dass wir im Durch­schnitt ca. 10.000 Din­ge besit­zen? Vie­le von die­sen Din­gen lie­gen ein­fach nur her­um und wir nut­zen sie gar nicht. Vor 100 Jah­ren waren es im Ver­gleich dazu nur ca. 180 Din­ge.

Über­all wird uns heu­te ein­ge­trich­tert was wir unbe­dingt brau­chen und sofort kau­fen müs­sen. Mor­gen ist es schließ­lich nicht mehr zu haben.
Die Unmen­ge des Waren­an­ge­bo­tes in den Geschäf­ten wird für mich per­sön­lich immer bedroh­li­cher und ich bin zuneh­mend mit der Aus­wahl über­for­dert. Es stresst mich extrem und Aggres­sio­nen sind dabei nicht aus­ge­schlos­sen.

Kennst du das nicht auch? Es fängt doch bei einem Sham­poo schon an. Ich möch­te mir ein­fach nur mei­ne Haa­re waschen! Soll ich zum Spaß beim nächs­ten Dro­ge­rie­be­such die Sham­poo­fla­schen mal zäh­len? Da wirst du doch kir­re im Kopf!
Mein Kon­sum­ver­hal­ten hat sich in der letz­ten Zeit ver­än­dert und ich ver­su­che die­sem Wahn­sinn immer mehr aus­zu­wei­chen.
Ich kau­fe acht­sa­mer!

Wie ist es bei dir? Wir wer­den natür­lich durch die Wer­bung immer wie­der zum Kau­fen ani­miert und uns kom­plett zu ent­zie­hen ist wahn­sin­nig schwer.
Es wird dabei schließ­lich mäch­tig an unse­rem Unter­be­wusst­sein gezupft. Wir bemer­ken das „Auf­drän­gen“ der Din­ge oft­mals gar nicht. Und schwupps has­te zwei Sham­poos gekauft.
Das eine für stra­pa­zier­tes und das ande­re für sprö­des Haar! Kennt übri­gens jemand den Unter­schied zwi­schen sprö­dem und stra­pa­zier­tem Haar?
Was ich jetzt mit etwas Humor beschrei­be, ist unter der Ober­flä­che eine Ent­wick­lung, die wirk­lich bedenk­lich ist.

Über all dem steht die Fra­ge „Wie viel ist genug?
Oft­mals haben wir viel zu viel in unse­ren vier Wän­den und kau­fen immer noch mehr.
Brau­chen wir wirk­lich zig ver­schie­de­ne Küchen­hel­fer, Tas­sen oder Sham­poo­fla­schen?
Schau dich doch mal kurz bei dir um. Na, du hast doch sicher­lich auch eine klei­ne Ansamm­lung ent­deckt. Von wel­chen Din­gen hast du zu vie­le?

Die­ses The­ma ist ein gro­ßer Bestand­teil in mei­nem Ord­nungs­coa­ching. Im Vor­der­grund ste­hen immer fol­gen­de Fragen,die der Kun­de sich stel­len soll­te:

Wie viel ist genug für mich?“

Was brau­che ich wirk­lich?“

Wel­che Gegen­stän­de machen mich glück­lich?“

Um die­se Fra­gen dreht sich der kom­plet­te Ord­nungs­pro­zess. Am Ende des Coa­chings kommt dann irgend­wann auch der Gedan­ke bei dem Kun­den auf:
„Wie kann ich mei­ne Wohl­fühl­ord­nung jetzt in Zukunft am bes­ten Bei­hal­ten?”
Neben vie­len ande­ren Werk­zeu­gen, die ich mit auf den Weg gebe, steht hier eine Ant­wort an ers­ter Stel­le: „Kau­fe acht­sa­mer!
Über­le­ge dir genau, ob du die­sen Gegen­stand, den du jetzt kau­fen möch­test, auch wirk­lich brauchst.
Es gilt der all­ge­mei­ne Ratschlag‑, wenn etwas mehr als 20 € kos­tet, lass es lie­gen und war­te zwei Wochen ab. Soll­test du es dann immer noch brau­chen, kauf es. Sehr häu­fig kau­fen die Men­schen es nicht mehr!
Ver­mei­de Spon­tan­käu­fe!
Ich habe die­ses „Expe­ri­ment“ an mir selbst aus­pro­biert und es funk­tio­niert! Pro­bie­re es doch auch mal aus und berich­te mir, wie es dir damit ergan­gen ist.
Soll­te dir jedoch z. B. der Dusch­kopf um die Ohren flie­gen, über­legst du natür­lich nicht und kaufst dir gleich einen neu­en. Nicht, dass wir uns da miss­ver­ste­hen. Man­che Din­ge brau­chen wir für unser Wohl­be­fin­den halt zeit­nah und dann soll es auch so sein.  😉

 

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