Dein Ordnungscoach Logo

Die Wech­sel­wir­kung zwi­schen inne­rer und äuße­rer Ord­nung

Nico­le, wie kam es dazu, dass du dein Ord­nungs­coa­ching für Kun­den anbie­test, die ein Bur­nout, eine Depres­si­on oder eine Angst­er­kran­kung in ihrem Lebens­lauf haben?“

Hier nun meine offizielle Antwort auf diese Frage:

Mei­ne Her­zensthe­men Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung und Ord­nung, gekop­pelt mit mei­nem Fern­stu­di­um zur psy­cho­lo­gi­schen Bera­te­rin und schließ­lich mei­ne eige­ne Geschich­te, ebne­ten mir den Weg zu die­sen Men­schen.

Vor 25 Jah­ren erhielt ich die Dia­gno­se gene­ra­li­sier­te Angst­stö­rung und dadurch ver­än­der­te sich mein Leben schlag­ar­tig.
Die Erkran­kung bean­spruch­te eine sehr lan­ge Zeit mei­ne kom­plet­te Auf­merk­sam­keit und Ener­gie.
Die kleins­ten All­tags­din­ge fie­len mir schwer und nach und nach ent­glitt mir in der Wohn­um­ge­bung mei­ne Wohl­fühl­ord­nung.
Damals bemerk­te ich zum ers­ten Mal, wie sehr bei mir inne­re und äuße­re Ord­nung mit­ein­an­der in Wech­sel­wir­kung ste­hen.
Ich emp­fand eine zusätz­li­che Stress­be­las­tung, wenn die Unord­nung um mich her­um tob­te.
Zur Ruhe kam ich, wenn ich wie­der etwas Ord­nung um mich her­um geschaf­fen hat­te.
Die­ses Phä­no­men beob­ach­te ich bis heu­te bei mir.
Mein Umfeld hat­te damals wäh­rend der Erkran­kung wenig Ver­ständ­nis für mei­ne „Ord­nungs­sor­ge“. Schließ­lich ging es doch dar­um, mich auf mei­ne Gene­sung zu kon­zen­trie­ren und was scher­te mich da ein wenig Unord­nung?

Ich muss­te die nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen des „Cha­os“ um mich her­um also allei­ne bewäl­ti­gen.
Von Außen betrach­tet war mei­ne Woh­nung nicht chao­tisch, doch mei­ne gewohn­te Ord­nung war nicht mehr da und ich fühl­te mich ein­fach nicht gut damit.

Die Ver­bin­dung zwi­schen Ord­nung im Außen und im Inne­ren eines Men­schen, lagen damals noch nicht so auf der Hand wie heu­te und die Men­schen in mei­ner Umge­bung haben mein Unwohl­sein nicht ver­stan­den.
In den letz­ten Jah­ren haben mir vie­le Men­schen mit einer psy­chi­schen Erkran­kung die­se Wech­sel­wir­kung bestä­tigt. Ihre Erfah­run­gen ähneln sich mit mei­nen.

Cha­os drückt häu­fig auf die sowie­so schon labi­le Psy­che, wenn Men­schen erkran­ken.
In einer depres­si­ven Pha­se lähmt das Durch­ein­an­der even­tu­ell noch mehr.

Eine gewis­se Grund­ord­nung ver­mit­telt Struk­tur und Sicher­heit. Wäh­rend mei­ner Erkran­kung habe ich die­se bei­den Kom­po­nen­ten als essen­zi­ell empfunden!Struktur und Ord­nung mach­ten einen wich­ti­gen Teil mei­ner Gene­sung aus.
Eini­ge The­ra­peu­ten geben Bur­nout Pati­en­ten bewusst klei­ne Ord­nungs­ak­tio­nen als Haus­auf­ga­be mit auf den Weg.
Auch bei Men­schen mit Depres­sio­nen oder einer Angst­er­kran­kung ist dies kei­ne Sel­ten­heit mehr. Eine Schub­la­de oder einen Schrank auf­zu­räu­men, holt die Erkrank­ten häu­fig ein Stück weit aus ihrer Antriebs­lo­sig­keit her­aus. Das Ergeb­nis ist sofort sicht­bar und das Gefühl etwas geschafft zu haben, gibt neue Moti­va­ti­on.

Ord­nung schaf­fen bringt zudem Platz für neue Gedan­ken und auch das tut der See­le gut.
Durch Aus­mis­ten las­sen wir die Ver­gan­gen­heit ein Stück weit los, somit kön­nen wir uns mehr auf die Gegen­wart und die Zukunft kon­zen­trie­ren.

Ich möchte erkrankten Menschen die Unterstützung geben, die ich damals nicht hatte.
Wir sorgen gemeinsam für deine Wohlfühlordnung, denn Ordnung schaffen räumt auch die Seele auf!
Menü